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B

Biologikum

Gentechnisch hergestellter Arzneistoff aus hochkomplexen Eiweißen. Biologika werden im Labor aus lebenden Zellen gewonnen. Ein Beispiel sind die sogenannten Anti-TNF Biologika, die Entzündungsreaktionen eindämmen oder verhindern können. Experten sprechen bei Biologika auch von Biologicals oder Biopharmazeutika.

 

Basis-Therapeutika

Medikamente zur langfristigen Einnahme bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Sie sollen den Verlauf dauerhaft positiv beeinflussen oder sogar stoppen.

 

Bioäquivalenz

Man spricht von Bioäquivalenz, wenn ähnliche Arzneimittelwirkstoffe in verschiedenen Medikamenten dem Körper gleich schnell und im gleichen Umfang zur Verfügung stehen. Bioäquivalente Arzneimittel sind dementsprechend gleichwertig.

 

Biological

Siehe Biologikum.

 

Biopharmazeutika

Siehe Biologikum.

 

Biosimilar

Ein Nachahmerprodukt eines bereits vorhandenen Biologikums. Biosimilars weisen einen ähnlichen Herstellungsprozess und Aufbau wie ihre Vorbilder auf. Sie orientieren sich sehr stark am Original und wirken klinisch entsprechend vergleichbar.

 

Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)

Angabe darüber, wie schnell rote Blutkörperchen in einer senkrecht stehenden Röhre absinken. Eine hohe Blutsenkungsgeschwindigkeit kann ein Hinweis auf eine Entzündung oder auch auf eine Tumorerkrankung sein. 
 

C

C-reaktives Protein (CRP)

Körpereigenes Eiweiß, dessen Konzentration im Blut gemessen werden kann. Der CRP-Spiegel steigt bei Entzündungen und Tumorerkrankungen und lässt einen Rückschluss auf die Schwere der Erkrankung zu.

 

Charge

Eine Charge kann auch als Produktionseinheit bezeichnet werden und stellt das Produkt eines einzigen Herstellprozesses dar. Der genaue Ablauf der Produktion ist vor allem bei Biologika sehr wichtig, denn er bestimmt maßgeblich die spätere Wirkweise.

 

Chronische Erkrankung

Eine länger andauernde Erkrankung, die nur schwer heilbar ist.
 

D

Deroofing

Chirurgischer Eingriff, beispielswiese zur Behandlung von Abszessen. Der Chirurg entfernt dabei das gesamte Dach des Abszesses und legt den Boden der Abszesshöhle frei. So kann die Wunde abheilen.

 

Drainage

Behandlungsmethode zur Ableitung vermehrter Körperflüssigkeit oder Gase aus dem Körper. Diese Vorgehensweise kann beispielsweise nach einer Operation nötig sein, denn sie erleichtert die Wundheilung.

E

Exzision

Chirurgische Technik. Bei einer Exzision wird Gewebe entfernt, indem es operativ herausgeschnitten wird. Dabei ist es besonders wichtig, entstehende Verletzungen möglichst gering zu halten.
 

F

Fatigue

Stark ausgeprägte Abgeschlagenheit im Rahmen einer chronischen Erkrankung oder Krebserkrankungen. Durch Schlaf oder Ausruhen lässt sich diese empfundene Erschöpfung nicht beheben. Betroffenen fällt es oft schwer, alltägliche Dinge zu bewerkstelligen. Fatigue ist ein anerkanntes Krankheitsbild.

 

Fermentierung/Fermentation

Vermehrung von Mikroorganismen in einem Nährmedium. Bei diesem Vorgang entstehen natürlicherweise Stoffwechselprodukte, die zum Teil als Wirkstoffe in Medikamenten eingesetzt werden. Auf diese Weise werden beispielsweise viele Antibiotika biologisch hergestellt.

 

Fistel

Röhrenartige Verbindung zwischen einem Hohlraum im Körper und der Körperoberfläche oder zwischen zwei Hohlorganen. Fisteln können angeboren sein oder durch entzündliche Prozesse entstehen. Sie sind gekennzeichnet durch ständigen Ausfluss von Eiter oder blutigem Sekret und bedürfen zumeist einer chirurgischen Behandlung.

 

Follikulitis

Entzündung eines Haarfollikels. Eine Follikulitis äußert sich zumeist in Form einer leichten Schwellung und Rötung rund um das betroffene Haar. Gegebenenfalls kann zusätzlich eine kleine Eiteransammlung sichtbar sein. Im Normalfall heilt eine Follikulitis von selbst ab.
 

G

Gesichtsfeld

Das Gesichtsfeld ist der Bereich, der bei gerader Kopfhaltung und starr geradeaus gerichtetem Blick erfasst werden kann. Die Schärfe des Bildes spielt dabei keine Rolle. Beim Augenarzt können Sie Ihr Gesichtsfeld mit einem Gerät testen lassen.

H

 

Haarfollikel

Haut- und Bindegewebshülle um die Haarwurzel herum. Der Haarfollikel oder Haarbalg verankert das Haar in der Kopfhaut und versorgt es über kleine Blutgefäße mit Nährstoffen. In den Haarfollikel mündet außerdem eine Talgdrüse.

 

Hurley-Skala

System zur Einstufung der Symptome bei Acne inversa. Mediziner unterscheiden die Hurley-Stadien I, II und III, die durch einen zunehmend schwereren Verlauf gekennzeichnet sind.
 

I

Immunogenität

Unbekannte Stoffe oder Reize können im Körper eine Immunreaktion auslösen. Die Immunogenität eines Stoffes beschreibt seine individuelle Neigung, eine solche Abwehrreaktion auszulösen. Sie ist sowohl abhängig vom Stoff selbst, als auch vom individuellen Immunsystem jedes Menschen.

 

IMMUNSYSTEM

Körpereigenes Abwehrsystem. Als ein Zusammenspiel verschiedener Organe, Zellen und Botenstoffe schützt das Immunsystem den Körper. Es wehrt Schadstoffe und Krankheitserreger von außen ab und geht gegen potenziell gefährliche Zellveränderungen im Inneren vor. Bei einer fehlgeleiteten Immunreaktion kann sich die Abwehr gegen gesunde, körpereigene Zellen richten und sie schädigen. Mediziner sprechen in solchen Fällen von einer Autoimmunreaktion.

 

INDIKATION (MEDIZINISCHE DEFINITION)

Als Indikation bezeichnet man in der Medizin den Grund für den Einsatz einer therapeutischen oder diagnostischen Maßnahme bzw. welche medizinische Maßnahme bei einem bestimmten Krankheitsbild angebracht ist. Die Indikation lautet beispielsweise Oberarmbruch und erfordert eine entsprechende Operation.

 

INZISION

Chirurgische Technik. Bei einer Inzision wird Gewebe eingeschnitten, um beispielsweise einen Abszess kontrolliert zu eröffnen.
 

K

Katarakt

Linseneintrübung, die mit einem eingeschränkten Sehvermögen einhergeht. Der Katarakt oder Graue Star ist eine mögliche Komplikation der vorderen Uveitis. In vielen Fällen kann eine getrübte Linse operativ künstlich ersetzt werden.

 

Klinische Studien

Datenerhebungen zu Arzneimitteln oder Behandlungsmethoden. Sie werden an Patienten oder gesunden Probanden durchgeführt, um wissenschaftliche Fragestellungen zu beantworten oder medizinische Behandlungen zu verbessern. Im Rahmen einer klinischen Studie werden u.a. Wirksamkeit und Sicherheit eines Medikaments oder einer Behandlung streng kontrolliert unter vorgegebenen Bedingungen untersucht.

 

Komedo

Verstopfte Talgdrüse auf der Haut. In Komedonen, auch Mitesser genannt, sammelt sich Talg, in dem sich Bakterien vermehren und eine Entzündung verursachen können.

 

Kortison

Arzneimittel mit entzündungshemmender und immunsuppressiver Wirkung. Kortison wird im Körper zu dem Hormon Kortisol umgebaut und entfaltet so seine Wirkung. Zum Verständnis: Kortisol wird natürlicherweise in der Nebenniere gebildet und in den Körperkreislauf ausgeschüttet. Durch die Gabe von Kortison wird die natürliche Wirkweise des Kortisols verstärkt.
 

L

 

Lebendimpfstoff

Impfstoff mit abgeschwächten Bestandteilen eines Krankheitserregers. Nach einer Impfung damit entwickelt das Immunsystem Antikörper und Gedächtsniszellen gegen diesen Erreger. Bei erneutem Kontakt kann der Eindringling somit schnell erkannt und bekämpft werden. Dieses Prinzip der aktiven Immunisierung findet beispielsweise Anwendung bei der Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und bei vielen Reiseimpfungen.

Eine Therapie mit einem Antikörper, der das Immunsystem beeinflusst, kann sich auf die Wirksamkeit einer Impfung auswirken. Halten Sie daher Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine solche Therapie erhalten und sich impfen lassen möchten. Siehe auch: Totimpfstoff.



Lederhaut

Hautschicht zwischen Ober- und Unterhaut. Sie fixiert und versorgt die Oberhaut über eingelagerte Blutgefäße und Nerven. Daneben enthält sie Muskelzellen, Schweißdrüsen und Haarfollikel mit ihren Talgdrüsen.
 

M

 

Magnetresonanztomografie (MRT)

Bildgebende Untersuchung zur Darstellung von Strukturen im Körperinneren. Die Magnetresonanz- oder Kernspintomographie ist eine Kombination aus einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Patienten sind während der Untersuchung keinerlei bedenklicher Strahlenbelastung ausgesetzt.

 

Makula/Gelber Fleck

Ort des schärfsten Sehens im Zentrum der Netzhaut. Im Bereich der Makula oder des Gelben Flecks befindet sich eine sehr große Anzahl von Sehnervenzellen. Diese ermöglichen beispielsweise das Erkennen von Details, etwa beim Lesen eines Textes.

 

Makulaödem

Schwellung der Makula durch Flüssigkeitsansammlung. Ein Makulaödem schränkt die Sehqualität des zentralen Augenfelds deutlich ein. Konkret kann sich das in verschwommener oder verzerrter Sicht, vermindertem Kontrastsehen und dunklen Flecken im Blickfeld äußern. Das Ödem kann unter anderem durch eine Entzündung entstehen.

 

Monoklonaler Antikörper

Monoklonale Antikörper sind immunologisch aktive Proteine, die von einer Zelllinie (Zellklon) produziert werden und sich gegen ein bestimmtes Oberflächenmolekül wenden.

 

Morbus Bechterew

Siehe Ankylosierende Spondylitis.

 

Morbus Crohn

Chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Morbus Crohn äußert sich durch Entzündungen, die von der Mundhöhle bis zum After im gesamten Verdauungstrakt auftreten können. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und werden noch intensiv erforscht. Als chronische Erkrankung verläuft der Morbus Crohn schubweise und kann nicht geheilt, aber abgemildert werden.
 

N

Netzhaut/Retina

Feine Haut im Inneren des Auges. Die Netzhaut ist lichtempfindlich und ermöglicht mit ihren unzähligen, hochspezialisierten Nervenzellen das optische Wahrnehmen der Umwelt. Das Zentrum der Retina bildet die Makula als Stelle des schärfsten Sehens.

 

Nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis

Unterform der axialen Spondyloarthritis. Die Erkrankung verursacht schubweise Entzündungen in den Gelenken der Wirbelsäule und äußert sich in starken Rückenschmerzen. Grund dafür ist eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems gegen körpereigene Zellen. Die nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis ist auf Aufnahmen einer Magnetresonanztomographie (MRT) zu erkennen – nicht aber auf Röntgenbildern.
 

O

Original-Biologikum (Originator)

Siehe Referenzarzneimittel.

 

Orthoptisten

Der Orthoptist ist ein medizinischer Ausbildungsberuf. Orthoptisten beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung spezieller Augen-Erkrankungen, die das Sehvermögen beeinträchtigen. Dazu zählen zum Beispiel Schielen, Doppelbilder, Augenmuskellähmungen oder ein reduziertes Sehvermögen.
 

P

 

Panuveitis

Entzündliche Erkrankung des Augeninneren. Der Begriff Panuveitis beschreibt eine Entzündung, die sich über alle Anteile der Uvea erstreckt: Iris, Ziliarkörper und Aderhaut sind davon betroffen. Die Erkrankung kann unter anderem durch eine fehlgeleitete Immunreaktion entstehen. Dabei richten sich Abwehrzellen gegen die Zellen der Uvea und verursachen so eine Entzündung.

 

Patentschutz

Wettbewerbsschutz für Pharmaunternehmen. Meldet ein europäisches Unternehmen ein Patent auf einen neuen Arzneimittelwirkstoff an, gilt dieses für 20 Jahre. Erst nach Ablauf dieser Frist dürfen konkurrierende Pharmaunternehmen Nachahmerprodukte anbieten, insofern keine anderen Schutzfristen greifen (z.B. Unterlagenschutz). Die Nachahmerprodukte von chemisch hergestellten Arzneimitteln nennt man Generika, die von biologisch hergestellten Biosimilars.

 

Plaques

Krankhafte Ablagerungen im Körper oder auf der Haut. Bei der Psoriasis bestehen Sie aus scharf begrenzten, rötlichen Hautentzündungen. Häufig sind diese von silbrig-weißen Schuppen bedeckt.

 

Protein/Eiweiß

Wichtigste biochemische Funktionseinheit des Körpers. Über verschiedenste Proteine finden permanent unzählige Kommunikations-, Kontroll- und Wirkmechanismen statt: Sie sind ein lebensnotwendiger Bestandteil des menschlichen Körpers.

 

Psoriasis

Chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Bei der Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, führt eine überschießende Immunreaktion zu einer Überproduktion von neuen Hautzellen. Infolgedessen entstehen typische, gerötete, erhabene Plaques auf der Haut. Diese sind meist bedeckt von silbrigen Schuppen und treten vor allem an Ellbogen, Knien, Kopfhaut und am unteren Rücken auf. Als chronische Erkrankung ist eine Psoriasis nicht heilbar, kann aber durch entsprechende Behandlung abgemildert werden. 

 

Psoriasis-Arthritis

Chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung. Psoriasis-Arthritis ist eine Begleiterkrankung der Schuppenflechte und betrifft etwa ein Drittel aller Psoriasis-Patienten. Die Erkrankung äußert sich durch Entzündungen und Schwellungen an Gelenken oder Sehnenscheiden. Obwohl Ähnlichkeiten zur rheumatoiden Arthritis bestehen, gibt es eine klare Abgrenzung. Beispielsweise betrifft die Psoriasis-Arthritis meist nur eine Köperseite, während die rheumatoide Form beide betrifft.
 

R

 

Referenzarzneimittel

Referenzarzneimittel werden diejenigen Arzneimittel genannt, die als Referenz für andere Zulassungen verwendet werden. Im Fall von Biosimilars sind dies die entsprechenden Originalpräparate (Originatoren). Ein Biosimilar muss seine Ähnlichkeit zum Referenzarzneimittel in Bezug auf Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Studien unter Beweis stellen. Biosimilars dürfen erst zugelassen und vermarktet werden, wenn gewisse Schutzrechte ausgelaufen sind.

 

Regenbogenhaut/Iris

Bildet zusammen mit der Aderhaut und dem Ziliarkörper die mittlere Augenhaut (Uvea). Die Iris ist der Teil des Auges, der uns die Augenfarbe gibt. Daher der Name Regenbogenhaut. Die Iris reguliert die Weite der Pupille und übernimmt damit die Funktion einer Blende wie bei einer Fotokamera. Sie passt also die Belichtung der Netzhaut an und sorgt dafür, dass wir auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sehen können. Auch die Schärfe des Bildes wird durch sie verbessert. Bei einer Uveitis kann sich dieser Teil des Auges entzünden.

 

Rheumatoide Arthritis

Eine chronische Erkrankung, bei der sich die Gelenke entzünden. Umgangssprachlich wird sie auch Gelenkrheuma genannt. Entzündungen treten häufig in Finger-, Zehen-, Fuß- und Handgelenken auf. Sie führen dazu, dass die Gelenke anschwellen und schmerzen. Ohne Behandlung können dauerhafte Gelenkschäden entstehen. Dank moderner Therapien sind schwere Verläufe heute selten.

 

Ruptur

In der Medizin bezeichnet eine Ruptur einen Riss in Sehnen, Muskeln, Bändern, Gefäßen oder in einem inneren Organ.
 

S

 

Schweißdrüse

Eine Hautdrüse, die Schweiß nach außen absondert.

 

Sehbehinderung

Eine Sehbehinderung liegt vor, wenn trotz Brille oder Kontaktlinsen weniger als 30 Prozent des Sehvermögens vorhanden sind. Gemessen wird das Sehvermögen durch einen Augenarzt. Liegt eine Sehbehinderung vor, können sogenannte Nachteilsausgleiche geltend gemacht werden.

 

Sonografie

Umgangssprachlich auch Ultraschall genannt. Die Sonografie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mithilfe von Schallwellen das Körperinnere sichtbar gemacht wird.

 

Subkutane Injektion

Der Begriff subkutan stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „unter der Haut“. Bei der subkutanen Injektion wird in das Unterhautfettgewebe injiziert.
 

T

 

Talgdrüse

Drüse in der Lederhaut. Oftmals sind Talgdrüsen an ein Haar gebunden und geben ihr Sekret in den Haarfollikel ab. Von dort benetzen sie das Haar und die umliegende Haut mit einem dünnen Schutzfilm.

 

Totimpfstoff

Ein Impfstoff, der tote, d.h. nicht mehr reproduktionsfähige Krankheitserreger bzw. deren Bestandteile enthält. Nach einer Impfung damit, gehen diese vom Körper gebildeten Antikörper gegen den Erreger vor und ermöglichen somit sofortigen Schutz. Totimpfstoffe lösen eine schwächere Immunantwort aus als Lebendimpfstoffe und müssen deshalb in der Regel nach einem bestimmten Schema mehrmals verabreicht werden. Die durch sie erreichte Immunität hält meist nur einen beschränkten Zeitraum an. Siehe auch: Lebendimpfstoff.

 

Tumornekrosefaktor (TNF)

Der Tumornekrosefaktor stellt eine Gruppe von Botenstoffen (med.: Zytokine) unseres Immunsystems dar. Er kommt bei nahezu allen Entzündungsreaktionen vor. Bei chronischen Entzündungen, wie etwa rheumatischen Erkrankungen, wird der Botenstoff vermehrt. Biopharmazeutika können TNF blockieren und so die Entzündungsprozesse bremsen oder zum Stillstand bringen (siehe auch Anti-TNF Biologika).
 

U

 

Uvea

Medizinische Bezeichnung für die mittlere Augenhaut. Sie besteht der Iris (Regenbogenhaut), dem Ziliarkörper und der Aderhaut.

 

Uveitis

Uveitis ist ein Oberbegriff für verschiedene entzündliche Augen-Erkrankungen, welche die mittlere Augenhaut –auch Uvea genannt – betreffen. Die Uvea besteht aus drei Bereichen: der Iris, der Aderhaut und dem Ziliarkörper. In allen drei Bereichen kann es zu Entzündungen kommen. Ist die gesamte Uvea betroffen, spricht man von einer Panuveitis. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt und adäquat behandelt, lassen sich in der Regel schwere Verläufe vermeiden.
 

W

Wirkstoff


Derjenige Anteil eines Arzneimittels, der im Körper die gewünschte pharmazeutische Wirkung des Medikaments entfaltet.

Z

 

Ziliarkörper/Corpus Ciliaris

Teil der mittleren Augenhaut (Uvea). Der Ziliarkörper besteht aus Fasern, die ringförmig um die Linse angeordnet sind und die Linse so in ihrer Position halten. Er steuert die Nah- und Fernsicht über den Ziliarmuskel. Zudem produziert er das Kammerwasser, über das der Körper den Augeninnendruck regulieren und das Auge mit Nährstoffen versorgen kann.

 

Zulassung

Bevor ein Arzneimittel angeboten und vertrieben wird, muss es vorab zugelassen werden. Dafür werden Qualität, Wirksamkeit und Verträglichkeit des Medikaments umfassend untersucht. Nur wenn die Prüfung erfolgreich ist, erhält es die behördlich erteilte Genehmigung bzw. Zulassung.

 

Zuzahlungen

Versicherte müssen sich an den Kosten von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Hilfsmitteln, Verbandsmaterial und weiteren Leistungen der Krankenkasse beteiligen. Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent des Abgabepreises und ist begrenzt auf mindestens 5 und maximal 10 Euro.

 

Zyste

Mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum im Gewebe. Zysten können sich in praktisch allen Geweben und Organen des Körpers bilden. In der Regel sind sie gutartig.
 

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